ErikaKerkhoff

Vom Leben vor und nach einem Schlaganfall

 

Diese Seite ist eine Liebeserklärung an meine Frau, Lebensgefährtin und Geliebte. Sie wurde am 13.12.1935 geboren und starb nach 16-jähriger Lähmung am 24.3.2000.     

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  mit Schlaganfall

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Wilhelm v. Scholz  
 

 

Erika, später meine Frau, war von frühester Kindheit an dünn, ja mager und untergewichtig. Ihre Mutter hatte deswegen immer Sorgen um sie. Wenn Erika mal nicht ordentlich essen wollte, kriegte sie oft zu hören: "Du kuemmst noch up´n Kiärkhof  to liggen." (Das ist plattdeutsch und heißt: Du kommst noch auf den Friedhof zu liegen, wobei  Kirchhof (auch Kerkhoff) eben gleichbedeutend mit Friedhof ist.)  Das war etwas drastisch, aber es drückte die mütterliche Sorgen aus. Später, als Erika mich dann kennen gelernt hatte, bekam Erika diesen Spruch eines Tages auch wieder zu hören. Doch diesmal konterte sie: "Das will ich ja auch!"

Ihre Mutter stutzte und schmunzelte dann.

Übrigens hat Erika nie wieder diese Drohung zu hören bekommen.

 

 
   
 

Unsere Kinder gingen schon sehr früh mit in den Gottesdienst. Was die Messdiener dort oben taten, war für sie sehr interessant, ja nachahmens- und erstrebenswert. Eines Tages sagte der zweite unserer Kinder, als wir wieder zu Hause waren. "Schade, dass wir keine Priesterkinder sind!"

Na, da hatten wir wohl was vergessen zu erklären, dass Messdiener nicht die Kinder  vom Priester waren und alle Jungen- später ja auch die Mädchen - Messdiener werden konnten.

Welch eine Erleichterung für unseren Jungen!

 

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Memento2005

 

Gedichte an Erika

 © Winfried Kerkhoff

 

Das erste "Adjeu" 2000, das letzte "Protokoll des Sterbens"2006

 

Abschied 

Abschied für immer

Abschied von den Träumen

Abschied -  Viele zehntausend Mal

Adieu - Gott befohlen   2000

Dass du mich liebst

Die letzte Rose

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Dieser Tag endet nicht im Westen

Du gingst   

Ein Lächeln

Frohe Weihnacht

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